Bestandsverzeichnis

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Das Bestandsverzeichnis ist der erste Abschnitt eines Grundbuchblattes und enthält die grundlegenden Angaben zu einem Grundstück. Es beschreibt die wirtschaftliche Einheit des Grundbesitzes – also seine Lage, Größe, Nutzung und Zuordnung – und dient als eindeutige Identifikation im Grundbuch. Im Gegensatz zu den folgenden Abteilungen (Eigentum, Lasten und Grundpfandrechte) enthält das Bestandsverzeichnis keine Rechte, sondern ausschließlich die sachlichen Grundstücksdaten. Es bildet damit die Basis für alle weiteren Eintragungen im Grundbuch.

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Bestellerprinzip

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Das Bestellerprinzip besagt, dass bei der Vermietung von Wohnraum derjenige die Maklerprovision zu zahlen hat, der den Makler tatsächlich beauftragt hat. In der Praxis bedeutet das: Beauftragt der Vermieter einen Makler, um einen geeigneten Mieter zu finden, trägt er auch die Kosten für die Maklercourtage. Das Bestellerprinzip wurde 2015 im Rahmen des Mietrechtsnovellierungsgesetzes eingeführt, um Mieter finanziell zu entlasten und mehr Transparenz auf dem Wohnungsmarkt zu schaffen.

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Betriebskosten

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Betriebskosten sind die regelmäßig anfallenden laufenden Kosten für die Bewirtschaftung einer Immobilie. Sie entstehen durch den bestimmungsgemäßen Gebrauch des Gebäudes, des Grundstücks und der damit verbundenen Einrichtungen. Typische Betriebskosten sind beispielsweise Grundsteuer, Wasserversorgung, Müllabfuhr, Versicherungen, Straßenreinigung oder Hausmeisterdienste. Sie unterscheiden sich von Instandhaltungskosten, da sie nicht der Werterhaltung, sondern dem laufenden Betrieb des Gebäudes dienen. Im Mietverhältnis können die Betriebskosten gemäß Mietvertrag auf den Mieter umgelegt werden und werden dann jährlich in der Nebenkostenabrechnung ausgewiesen.

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Bewertungsfaktor

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Der Bewertungsfaktor – auch Vervielfältiger genannt – ist eine zentrale Kennzahl der Immobilienbewertung. Er beschreibt das Verhältnis zwischen dem Kaufpreis einer vermieteten Immobilie und ihrer Jahresnettokaltmiete. Mit seiner Hilfe lässt sich der ungefähre Marktwert eines Objekts schnell abschätzen, indem die Jahresmiete mit dem jeweiligen Bewertungsfaktor multipliziert wird. Der Faktor variiert je nach Lage, Zustand, Objektart und Marktsituation und ist ein wesentliches Instrument für Investoren, Gutachter und Immobilienmakler zur Einschätzung der Rentabilität und Preisangemessenheit eines Objekts.

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Bieterverfahren

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Das Bieterverfahren ist eine alternative Verkaufsstrategie im Immobilienbereich, bei der potenzielle Käufer innerhalb eines festgelegten Zeitraums Gebote für eine Immobilie abgeben. Im Gegensatz zu einer klassischen Auktion handelt es sich dabei jedoch nicht um eine Versteigerung im rechtlichen Sinn: Der Verkäufer ist nicht verpflichtet, das höchste Gebot anzunehmen. Das Verfahren bietet sowohl Käufern als auch Verkäufern mehr Flexibilität und Transparenz bei der Preisfindung und wird häufig eingesetzt, wenn der Marktwert einer Immobilie schwer zu bestimmen ist oder eine hohe Nachfrage besteht.

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Bodenrichtwert

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Der Bodenrichtwert zeigt, wie viel ein Quadratmeter Grundstück in einer bestimmten Lage durchschnittlich wert ist – ein wichtiger Richtwert für Käufer, Verkäufer und Gutachter. Er hilft, Grundstückspreise besser einzuordnen und Marktwertschätzungen abzusichern. (mehr …)

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Bonitätsprüfung

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Die Bonitätsprüfung ist wie ein finanzieller Vertrauens-Check: Banken oder Verkäufer wollen wissen, ob du dir die Immobilie auch wirklich leisten kannst. Sie prüfen, ob du regelmäßig Geld verdienst, Schulden hast oder in der Vergangenheit zuverlässig bezahlt hast.

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Bruchteilsgemeinschaft

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Eine Bruchteilsgemeinschaft bezeichnet das gemeinschaftliche Eigentum mehrerer Personen an einer Sache, wobei jeder Beteiligte einen ideellen Anteil (Bruchteil) am Gesamtobjekt hält. Im Immobilienrecht bedeutet das: Mehrere Personen sind gemeinsam Eigentümer einer Immobilie, ohne dass eine gesonderte Gesellschaft entsteht. Jeder Miteigentümer kann über seinen Anteil grundsätzlich frei verfügen, solange die gemeinschaftliche Nutzung der Sache nicht beeinträchtigt wird. Die rechtliche Grundlage bildet §§ 741 ff. des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB).

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Bruttorendite

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Die Bruttorendite ist eine zentrale Kennzahl in der Immobilienbewertung und dient zur Beurteilung der Rentabilität einer Kapitalanlage. Sie zeigt, wie stark sich das investierte Kapital einer Immobilie durch Mieteinnahmen verzinst – allerdings vor Abzug von Nebenkosten, Steuern und Instandhaltungsausgaben. Die Bruttorendite wird als Prozentsatz angegeben und ermöglicht Investoren, Objekte auf einen Blick miteinander zu vergleichen. Sie ist damit ein wichtiger Indikator in der Voranalyse von Immobilieninvestitionen, ersetzt jedoch keine detaillierte Wirtschaftlichkeitsprüfung.

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Bungalow

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Ein Bungalow ist ein freistehendes Einfamilienhaus, das vollständig auf einer Ebene errichtet ist – also ohne zusätzliche Stockwerke oder Treppen. Der Bungalow gilt als besonders komfortable und barrierearme Wohnform, da alle Räume auf einer Etage angeordnet sind. Typisch sind großzügige Grundrisse, offene Raumkonzepte und ein direkter Zugang zum Garten. Besonders beliebt ist diese Bauform bei Familien, Senioren und Menschen mit eingeschränkter Mobilität, da sie stufenloses Wohnen ermöglicht.

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